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Wiener Erwin Chargaff Preis 2006

Univ.-Prof. Erika Weinzierl und Univ.-Prof. Lepold Rosenmaier

Erika Weinzierl, em.Univ.-Prof.Dr. phil., geboren 1925 in Wien, 1945-1948 Studium der Geschichte und Kunstgeschichte sowie Absolvierung des Instituts für Geschichtsforschung an der Universität Wien. 1948-1964 Archivarin im Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien. 1948 Verehelichung mit Dr. Peter Weinzierl (2 Söhne, geb. 1950 und 1954). 1961 Habilitation für Österreichische Geschichte an der Universität Wien, 1964-1992 Vorstand des Instituts für kirchliche Zeitgeschichte am Internationalen Forschungszentrum Salzburg. Seit 1967 ao., seit 1969 o.Univ.Prof. für Österreichische Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Universität Salzburg. Seit 1977 Leiterin des Ludwig Boltzmann-Instituts für Geschichte der Gesellschaftswissenschaften Wien-Salzburg (seit 1991 Geschichte und Gesellschaft). Von 1979-1995 o.Univ.-Prof. für neuere und neueste Geschichte am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.

Autorin von 7 Büchern (davon eines viermal, eines dreimal und eines zweimal aufgelegt: Österreich, Zeitgeschichte in Bildern. Innsbruck-Wien-München 1968, 1970 und 1975.- Zu wenig Gerechte. Österreicher und Judenverfolgung 1938-1945. Graz-Wien-Köln 1969, 1985 1986 und 1997. Herausgeberin und Mitherausgeberin von 30 Büchern, zuletzt Erika Weinzierl/Dr. Otto Kulka (Hrsg), Vertreibung und Neubeginn. Israelische Bürger österreichischer Herkunft, Wien-Köln-Weimar 1992. Verfasserin von 220 Aufsätzen und wissenschaftlichen Beiträgen. 

1952 päpstliche Medaille Bene merenti. 1979 Preio Adelaide Ristori, Centro Culturale Italiano, Rom.1985 Verleihung des Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst I.Kl., der Goldenen Ehrenmedaille der Stadt Wien und Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens des Landes Salzburg. 1988 Verleihung des österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik. 1992 Verleihung des Dr. Hertha Firnberg-Staatspreises für besondere Leistungen im Bereich von Wissenschaft und Forschung. 1994 Verleihung des Wissenschaftspreises der Stadt Wien. 1995 Bruno-Kreisky Preis "Für das politische Buch" (Sonderpreis für das Lebenswerk). 1996 Samuel Bloch-Medaille der Aktion gegen den Antisemitismus. 1998 Wilhelm-Hartl-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 2000 Verleihung des Volksbildungspreises der Stadt Wien und des Großen Silbernen Ehrenzeichen der Republik. Ehrenpräsidentin der Aktion gegen den Antisemitismus.- Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Instituts "Wiener Kreis".- Vorstandsmitglied des Kuratoriums der Stiftung Bruno Kreisky-Archiv.- Jury-Mitglied für den Bruno Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte.- Mitglied des Kuratoriums des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus.- Mitglied der kirchlichen Kommission "Justitia et Pax".- Mitglied des Beirates "Topographie des Terrors" in Berlin.- Vorsitzende des Beirates der Stiftung Volkstheater.

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