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  • Korff, Wilhelm /  Beck, Lutwin /  Mikat, Paul (Hg.) 1998. Lexikon der Bioethik. Gütersloh, Gütersloher Verlagshaus.
       

Warum ein Lexikon der Bioethik? Die Entwicklung in Medizin und Biotechnologie, in Tierhaltung und Pflanzenzucht ist atemberaubend. Nie zuvor konnte der Mensch so unmittelbar in Lebensprozesse eingreifen. Die neuen Möglichkeiten im Umgang mit dem Leben faszinieren und verunsichern zugleich. Die Komplexität der Zusammenhänge erschwert uns das Urteil: Was dürfen wir? Was dürfen wir nicht? Das Lexikon der Bioethik bietet umfassende Orientierung und Information. Auf mehr als 2.500 Seiten antworten über 400 (!) namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die ethischen Fragen der Gegenwart. In einer Themenvielfalt von ABC-Waffen über Gentechnologie und Sterbehilfe bis Zivilisationskrankheiten greifen sie Probleme auf, stellen Lösungsansätze dar und diskutieren ethische Probleme. Was zeichnet das Lexikon der Bioethik aus? Universalität Bioethik ist mehr als Medizinethik. Neben dem klassischen Kanon medizinethischer Fragen behandelt es erstmals ethische Fragestellungen aus den Bereichen der Humanökologie, Biotechnologie und Umweltschutz. Es gibt in rund 800 Teilartikeln zu allen Themenbereichen Auskunft, in denen Menschen für das eigene Leben und für Leben in ihrer Umwelt Verantwortung tragen. Sachgerechtigkeit Mitreden kann nur, wer sich auskennt. Ethische Beurteilung setzt die Kenntnis der in Frage stehenden Sache voraus. Das Lexikon bietet deshalb ausführliche Sachinformationen zu über 500 Stichworten. Ausführliche Querverweise und ein umfangreiches Register ermöglichen die Erschließung kompletter Sachgebiete. Interdisziplinarität Komplizierte Zusammenhänge erfordern einen differenzierten Blick. Das Lexikon der Bioethik bündelt die Sachkompetenz von über 400 (!) Autorinnen und Autoren aus allen Wissenschaftsbereichen: Rechtswissenschaften, Biologie, Medizin, Theologie, Sozialwissenschaft, Psychologie und Philosophie. Diskursivität Wer verantwortlich handeln will, muß die vielfältigen Meinungen kennen. Darum beleuchtet dieses Lexikon die Kontroversen aus unterschiedlichen Blickrichtungen und widersetzt sich einer simplen Gleichschaltung des ethischen Zugangs. So kann jede und jeder zu einem eigenen, begründeten Urteil kommen. Wer braucht das Lexikon der Bioethik? JuristInnen, MedizinerInnen, Natur- und IngenieurwissenschaftlerInnen, PolitikerInnen, TheologInnen, PhilosophInnen, SozialwissenschaftlerInnen, JournalistInnen, alle, die sich begründete Urteile über Fragen der Bioethik bilden wollen oder müssen.

 

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