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Allgemeine Information zum Thema Nutztierhaltung - Welfare Quality

Information bieten die nachfolgenden Quellen. (Erstellt mit Unterstützung von Vier Pfoten)

 IGN - Internationale Gesellschaft für Nutztierhaltung, gegündet 1978
www.ign-nutztierhaltung.ch
siehe auch IGN bei Wikipedia

 Grundlegende ethische Haltungskriterien finden sich in den sogenannten Five Freedoms.

Diese Five Freedoms werden zumindestens theoretisch von der WHO und Tierärzte-Vereinigungen gefördert, siehe Wikipedia.

The five freedoms as currently expressed are:[1]

  1. Freedom from hunger or thirst by ready access to fresh water and a diet to maintain full health and vigour
  2. Freedom from discomfort by providing an appropriate environment including shelter and a comfortable resting area
  3. Freedom from pain, injury or disease by prevention or rapid diagnosis and treatment
  4. Freedom to express normal behaviour by providing sufficient space, proper facilities and company of the animal's own kind
  5. Freedom from fear and distress by ensuring conditions and treatment which avoid mental suffering

 Ein Ansatz diese ethisch (etwas) anspruchsvolleren Haltungsbedingungen umzusetzen ist die Einführung von Tierschutzlabels.

Konkrete ethisch relevante Kriterien bietet z. B. welfarequality.net 
2009.10.12 First European Protocols for assessing Farm Animal Welfare published.

• Welfare Quality® Assessment Protocol for Cattle, 2009, ISBN/EAN 978-90-78240-04-4, 180 pages

• Welfare Quality® Assessment Protocol for Poultry, 2009, ISBN/EAN 978-90-78240-06-8, 119 pages

• Welfare Quality® Assessment Protocol for Pigs, 2009, ISBN/EAN 978-90-78240-05-1, 119 pages

Author: Welfare Quality® consortium, Lelystad, The Netherlands.

Derzeit wichtigste deutschsprachige Studie, verfasst von der Georg-August-Universität Göttingen.

Deimel, Ingke / Franz, Annabell / Frentrup, Mechthild / Meyer, Marie von / Spiller, Achim / Theuer, Eberhard 2010. Abschlussbericht zum BLELV/BLE Projekt "Perspektiven für ein Europäisches Tierschutzlabel". Göttingen, Georg-August-Universität Göttingen.

Relevante Information bieten z. B. auch die Vorträge bei der 19. Freiland Tagung 2012:  
Kirner, Leopold 2012. Strukturentwicklung in der österreichischen Tierhaltung – Konsequenzen für Ökonomie und Tierwohl. Freiland Tagungsbericht 19: 7-11.
Troxler, Josef 2012. Die neue Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz - Aufgaben, Möglichkeiten und Notwendigkeiten  Freiland Tagungsbericht 19: 12-15.
Lemke, Harald 2012. Das Fleisch der Zukunft: Retortenschnitzel, Tofufleischersatz oder Fleisch von glücklichen Tieren? Freiland Tagungsbericht 19: 22-26.
Borell, Eberhard von / Schrader, Lars 2012. Tierwohl-Label: Notwendigkeit, Ausgestaltung und erste Erfahrungen aus Sicht der Nutztiere. Freiland Tagungsbericht 19: 27-31.
Theuvsen, Ludwig 2012. Tierwohl-Label: Notwendigkeit, Ausgestaltung und erste Erfahrungen aus Sicht von Erzeugern, Verarbeitern und Konsumenten. Freiland Tagungsbericht 19: 32-37.

Populäre Texte zum Tierschutzlabel

http://www.vier-pfoten.de/service/tierschutzlabel/

2013 veranstaltet der Deutsche Fleischkongress zum Thema Tierwohl eine Podiumsdiskusion.

http://www.tierschutzbund.de/tiere_landwirtschaft.html

Maurin, Jost 2013.01.15  Fleisch aus Massentierhaltung. Ein Siegel für mehr Stallfläche. Ein neues Siegel für artgerechter erzeugtes Fleisch soll die Verbraucher überzeugen. Der Tierschutzbund kooperiert dafür mit Großkonzernen. http://taz.de/Fleisch-aus-Massentierhaltung/!109078/

Maurin, Jost  2013.01.15 Nur eine Minderheit der Tiere wird vom Siegel profitieren. Mehr ist nicht genug 

 

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