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Im Sommersemester 2013 finden an der Universität Wien im Rahmen des Forschungseminars Philosophische Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung mit Focus auf Post-Anthropozentrismus nachfolgende öffentliche Vorträge statt!

Ankündigungsplakat mit den Vortragenden


Geplanter Zeitplan für die Vorträge, die im Rahmen der Vorlesungsreihe "Naturethik" öffentlich sind:
19.3.2013 : Professor Dr. Urs Thurnherr (TU Darmstadt, Deutschland): „Tierhermeneutik)
23. 4. 2013: SNF-Förderprof. Markus Wild (Universität Fribourg, Schweiz): „Der Geist der Tiere“
30. 4. 2013: Prof. Andreas Brenner (Universität Basel, Schweiz): „Phänomenologische Zugänge zur Tierethik“
4. 6. 2013: Ass. Prof. Carrie Packwood Freeman (Georgia State University, USA): “Animal Rights and Vegetarianism” Autorin von:
Freeman, C. P. (2012). Stepping Up to the Veggie Plate: Framing Veganism as Living Your Values. In E. Plec (Ed.). Perspectives on Human-Animal Communication: Internatural Communication (Ch. 6), New York: Routledge. siehe mehr unter 
18. 6. 2013: tit. Prof. em. Beat Sitter-Liver (Universität Fribourg, Schweiz): „Die Rechte des Tiers – Möglichkeit und Grenzen“

Assoziiertes Kolloquium am Messerli-Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien:

28. 5. 2013: Dr. Rob Boddice (Freie Universität Berlin, Deutschland): „Anthropozentrismus im Kreuzfeuer der Tierethik“
29. 5. 2013: Prof. Gary Steiner (Bucknell University, USA): “The Moral Worth of Animals”
29. 5. 2013: Weitere Vorträge von fortgeschrittenen StudentInnen, die auch die Vorlesungsreihe besuchen

Inhalte: Thema des Forschungsseminars ist die Frage, ob und wie ein Post-Anthropozentrismus in der Tierethik begründbar ist.
Ein wegweisender Ansatz innerhalb der Tierethik ist es, Argumente gegen den Anthropozentrismus stark zu machen. Dies geschieht mit dem Ziel, den moralischen Sonderstatus von Menschen in Frage zu stellen und einen moralischen Status von Tieren zu begründen. In diesen Begründungsstrategien spielt die Ähnlichkeit von Menschen und Tieren eine wichtige Rolle. Die zentrale Frage der Lehrveranstaltung und des Symposiums ist es, ob diese Form des Anthropozentrismus in der Tierethik überwunden werden kann. Um die Frage zu beantworten, werden Beiträge der tierethischen Debatte behandelt, die sich der Überwindung des Anthropozentrismus widmen. Konkret wird es in der Lehrveranstaltung darum gehen, Texte zu erarbeiten und mit ausgewiesenen Philosophen über die Frage nach der Möglichkeit nicht-anthropozentrischer Begründungsstrategien zu diskutieren. Dabei wird insbesondere das Thema der moralischen Achtung des Fremden eine wichtige Rolle spielen.

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