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Archiv 2003

Wiener Beirat für Bio- und Medizinethik

 

Stadträtin Prim. Dr. Elisabeth Pittermann

 

Stadtrat Mag. Dr. Andreas Mailath- Pokorny

 

 Öffentlicher Workshop:
„Reproduktives Klonen versus therapeutisches Klonen“

Ort: Universität Wien, Dr. Karl Lueger Ring 1, Juristen-Sitzungssaal
Zeitpunkt: Dienstag,  25. Februar 2003

 

 

 

 

 

13.00 Markus Hengstschläger (Professor für Genetik an der Universität Wien)

 

Naturwissenschaftliche Grundlagen der Klondebatte

 

14.00 Reinhard Merkel (Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der

 

Universität Hamburg)

 

Rechtstheoretische Aspekte der Klondebattte

 

15.00 Peter Kampits (Professor für Philosophie an der Universität Wien)

 

Ethische Implikationen der Klondebatte

 

16.00 Beginn der geschlossenen Arbeitssitzung des Wiener Beirates für Bio- und Medizinethik

 

Die Nachricht der ersten geborenen Klonbabys hat nicht nur in der Wissenschaft und der Wissenschaftsethik, sondern auch in der Öffentlichkeit großes Aufsehen erregt. Das Verfahren reproduktiven Klonens – vom Schaf Dolly bis zum geklonten Menschen wird innerhalb der Wissenschaftsethik einhellig abgelehnt.

 

Gegenüber dem therapeutischen Klonen sind die Meinungen geteilt, wobei vor allem von Seiten der Wissenschaft eine durchaus positive Einstellung dazu besteht.

 

In Deutschland wird nun seit Jahresbeginn 2003 Forschung im Bereich des therapeutischen Klonens betrieben. In Österreich gilt es eine Diskussion darüber in Gang zu bringen, um entsprechende Rahmenbedingungen hierfür zu erarbeiten.

 

Im Rahmen der Forschungsstelle „Ethik und Wissenschaft im Dialog“ am Philosophischen Institut der Universität Wien, das auf einer Kooperation mit der Wissenschaftsabteilung der Stadt Wien  beruht, soll nun  in Form eines Workshops diese Problematik diskutiert werden.

 

Als Gastreferent konnte der Rechtsphilosoph Prof. Dr. Reinhard Merkl gewonnen werden, der sich seit Jahren mit bioethischen Problemen beschäftigt und unter anderem auch Autor einer umfassenden Studie (2002. Forschungsobjekt Embryo München, DTV) zum Thema Embryonenforschung ist.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen könnten.

 

Univ. Prof. Dr. Peter Kampits 

Vorsitzender

 

 

Kontakt: Mag. Erwin Lengauer

Forschungsstelle für Ethik und Wissenschaft im Dialog - FEWD
Universität Wien
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